Neuer Internetauftritt der Kirchhoff Consult AG !

Das Internet und die damit verbundenen Technologien sind sehr schnelllebig und bringen immer wieder neue Trends und Anwendungen hervor. Wir haben diese Möglichkeiten genutzt und unseren Online-Auftritt neu gestaltet. Damit geben wir ein Beispiel, was wir unter zeitgemäßer Online-Kommunikation verstehen.

Personalia

Patrick Andersen, seit September 2007 als Projektmanager in Zürich tätig. Während seines Kommunikations- und BWL-Studiums an der Universität Zürich hat er laufend Berufserfahrungen bei Agenturen wie Advico Young & Rubicam gesammelt und als Freelance-Texter gearbeitet. Zuletzt engagierte er sich als Leiter eines Innovationsmanagementteams für ein Schweizer Technologieunternehmen.

Kirchhoff Consult unterstützt Forschungsprojekt

Kirchhoff Consult ist eine Kooperation eingegangen mit dem Lehrstuhl für BWL der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Fokus des wissenschaftlichen Forschungsprojektes „Determinanten der Ausschüttungspolitik“ stehen die wesentlichen Kriterien der Ausschüttungspolitik deutscher Aktiengesellschaften.

Börsengänge: positive Erwartungen für dieses Jahr

Viele Unternehmen warten auf ein besseres Marktumfeld

Mit optimistischen Erwartungen begann das IPO-Jahr 2007. Die Märkte rechneten auf Grund des guten Jahrgangs 2006 und der G-REIT-Einführung mit vermehrten Börsengängen – von 30 bis 40 IPOs im Prime Standard war unisono die Rede.

Elf Neuemissionen mit einem Emissionsvolumen von 3,1 Mrd. Euro bekräftigten im zweiten Quartal die Zuversicht der Märkte: Neben der Gerresheimer AG mit einem Emissionsvolumen von 912 Mio. Euro stach vor allem die von Kirchhof betreute Wacker Construction Equipment AG mit einer Zeichnungsrendite von 11,8 % hervor. Zu Beginn des dritten Quartals änderte sich die Neuemissionslandschaft schlagartig. Die Subprime Krise aus den USA erreichte die deutschen Aktienmärkte: Im gesamten August und September gab es im Prime Standard keine einzige Neuemission.

Das IPO-Jahr 2007 fand im vierten Quartal einen versöhnlichen Ausklang: Die von Kirchhoff betreute Hamburger Hafen und Logistik AG erzielte bei zehnfacher Überzeichnung ein Emissionsvolumen von 1,1 Mrd. Euro. Mit 25 Neuemissionen im Regulierten Markt konnte das Vorjahresniveau von 32 IPOs nicht gehalten werden. Bemerkenswert ist, dass das gesamte Emissionsvolumen von 7,4 Mrd. Euro im Jahr 2007 über dem des Vorjahres von 7,2 Mrd. Euro lag. Zu diesen Ergebnissen kommt die diesjährige Studie der Kirchhoff Consult AG.

Die Erwartungen für das IPO-Jahr 2008 sind positiv. Einige Unternehmen, die ihren Börsengang im vergangenen Jahr auf Grund der Marktsituation verschoben haben, könnten diesen nun nachholen. Vor allem Großemissionen dürften den Ton angeben. Außerdem kann im letzten Jahr vor dem Inkrafttreten der Abgeltungssteuer mit einem aktiven Anlegerverhalten gerechnet werden. Aus diesen Gründen rechnet die Kirchhoff Consult AG im Jahr 2008 mit über 30 Neuemissionen im Regulierten Markt.

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Berichterstattung zur Managementvergütung lässt zu wünschen übrig

Petra Nix, Stv. Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin Kirchhoff Consult (Schweiz) AGStudie „Compensation Committees: Strategien und Instrumente der Managementvergütung“ in Deutschland und der Schweiz

Anhand eines Kataloges von 21 Kriterien werden folgende drei Hauptbereiche untersucht: (1) Zusammensetzung und Organisation des Compensation Committees; (2) Arbeitsweise, Grundsätze und Prinzipien; (3) Designkomponenten der variablen Vergütung. Die Basis der Untersuchung sind die Geschäftsberichte der im Deutschen Aktienindex (DAX30) und Swiss Market Index (SMI) gelisteten Unternehmen.

Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Nur in wenigen Einzelfällen stellen Unternehmen die Strategien und Instrumente der Managementvergütung in ihren Geschäftsberichten transparent dar. Es dominieren allgemeine Formulierungen und Phrasen. Compensation Committees von SMI-Unternehmen informieren gegenüber deutschen Unternehmen besser über Arbeitsweisen, Grundsätze und Prinzipien von Vergütungssystemen, wohingegen die Vergütungsausschüsse der DAX-Unternehmen transparenter über Designkomponenten der variablen Vergütung berichten Ein zentraler Unterschied der Berichterstattung: Bei schweizerischen Unternehmen sind die qualitativen Informationen tendenziell umfassender und aussagekräftiger als bei den Deutschen.

Zurückhaltend gehen die Unternehmen aus beiden Ländern mit den Erläuterungen zur Arbeitweise der Compensation Committees um. Informationen zu den Entscheidungsprozessen, Schnittstellen mit anderen Ausschüssen der Aufsichtsräte oder zur Zusammenarbeit mit externen Beratungsgesellschaften geben nur wenige Unternehmen. Während zwei Drittel der DAX-Unternehmen transparent über die variable Cash-Vergütung für Vorstandsmitglieder berichten, ist es nur ein Drittel der SMI-Unternehmen. Die Qualität der Berichterstattung der deutschen Unternehmen ist deutlich schlechter als die der schweizerischen Unternehmen. Die Berichterstattung in beiden Ländern bewegt sich somit insgesamt auf einem niedrigen Niveau und ist verbesserungsfähig.

Deutscher Standardisierungsrat: neue Rechnungslegungsstandards

DSR 15a: Übernahmerechtliche Angaben und Erläuterungen im Konzernlagebericht DRS 15a konkretisiert die Angaben gem. § 315 Abs. 4 HGB. Der „Konzernlageberichtsparagraph“ § 315 HGB wurde bereits am 8. Juli 2006 zur Umsetzung der EU-Übernahmerichtlinie entsprechend erweitert. Der Standard empfiehlt, alle übernahmerechtlichen Angaben unter einem gesonderten Gliederungspunkt des Lageberichts zusammenzufassen. Er konkretisiert die zu machenden Angaben und thematisiert, inwieweit Verweise zwischen Lagebericht und Anhang möglich sind.

CSR-Workshop

Kirchhoff Consult bietet eine neue Dienstleistung an: ein CSR-Inhouse-Seminar

Für welche Unternehmen bietet sich eine CSR-Inhouse-Schulung an?
Für jedes Unternehmen, das sich mit dem Thema CSR beschäftigt. Egal ob „absoluter Anfänger“ oder „Fortgeschrittener“.

Welche Inhalte vermitteln Sie?
Die Inhalte schneiden wir individuell auf das Unternehmen zu. Zunächst vermitteln wir – abhängig von der Vorbildung der Teilnehmer – Grundlagen und sprechen alle relevanten Aspekte des Themas an. Danach geht es darum, die unternehmensspezifisch relevanten Informationen weiterzugeben und über branchenspezifische Herausforderungen und konkrete Maßnahmen zu informieren. Es können auch gemeinsam Key Performance Indicators für das CSR-Reporting erarbeitet werden.

Welche Vorteile hat die Schulung?
CSR betrifft immer das gesamte Unternehmen, also Mitarbeiter aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Es ist wichtig, dass alle das gleiche Verständnis für die Thematik bekommen. Dies ist eine kostengünstige Möglichkeit, alle in ein Boot zu holen.

Internet wird für CSR-Kommunikation

Unsere aktuelle CSR-Studie zeigt, dass die Bedeutung des Internets in der CSR-Kommunikation erheblich zugenommen hat. Untersucht wurden die Websites der zehn größten börsennotierten Unternehmen aus DAX, SMI, ATX, DJ und FTSE – gemessen an der Marktkapitalisierung zum 31.12.2006. Nur zwei der untersuchten Unternehmen veröffentlichen keine Informationen zu ihrem CSR-Engagement im Internet. Die deutschen und schweizerischen Unternehmen liegen kommunikativ an der Spitze. Schlusslicht: Österreich. Dies ist umso erstaunlicher, als dass der Bereich CSR in Österreich sehr weit entwickelt ist. Es besteht offenbar eine große Diskrepanz zwischen dem eigentlichen Handeln und der Kommunikation.

Insgesamt bieten die Seiten meist qualitative Aussagen zu den Themen Umwelt, Gesellschaft oder Mitarbeiter. Auch Case Studies zu Projekten und Maßnahmen sind zahlreich zu finden. Den größten Nachholbedarf gibt es bei der Kommunikation einer überzeugenden CSR-Strategie, der Nennung von klar umrissenen Zielen und bei der quantitativen Berichterstattung. Daten sind – mit Ausnahme des Bereichs Umwelt – unzureichend aufbereitet bzw. fehlen gänzlich. Dies ist bedauerlich, da
Kennzahlen zunehmend an Bedeutung gewinnen – auch für die Stakeholder. Und die hinterfragen, ob es an einer mangelhaften Datenerfassung oder an der fehlenden Bereitschaft liegt, transparent zu kommunizieren. Wenn die Unternehmen auch die Financial Community von ihrem Nachhaltigkeitsengagement überzeugen wollen, muss deutlich nachgebessert werden. Vielen Unternehmen gelingt es noch nicht, die Vorteile des Internets zu nutzen. Sie stellen lediglich ein leseunfreundliches PDF des Printberichts zum Download bereit. Online-Reports, Podcasts, Blogs oder Newsletter – die Möglichkeiten des Web 2.0 haben sich noch nicht durchgesetzt. Dabei wäre das Internet eine ideale Plattform zum Dialog mit den vielen verschiedenen Anspruchsgruppen der Unternehmen.

Wettbewerb Kommunikation

Bernd Ziesemer, Chefredakteur Handelsblatt, und Klaus Rainer Kirchhoff, Vorstand der Kirchhoff Consult AGUm Bestleistungen in der Kommunikation zu fördern, hat der Econ Verlag gemeinsam mit dem Handelsblatt in diesem Jahr erstmals den Kommunikationspreis Econ Awards ausgeschrieben. Mehr als 120 Unternehmen reichten Arbeiten aus unterschiedlichen Disziplinen ein. Die Bewertung geschah durch eine hochkarätige Jury unter Leitung von Klaus Rainer Kirchhoff. An der feierlichen Preisverleihung am 15. Dezember 2007 in Berlin nahmen über 100 Experten der Kommunikationsbranche teil. Im Bild oben: die Mitherausgeber Bernd Ziesemer, Chefredakteur Handelsblatt, und Klaus Rainer Kirchhoff mit dem „Jahrbuch der Unternehmenskommunikation“. Dieses Kompendium präsentiert die Sieger und stellt mehr als 100 überzeugende Leistungen vor. Die Darstellung der Wettbewerbsergebnisse wird durch Beiträge zum Thema Unternehmenskommunikation abgerundet. (ISBN: 978-3-430-20022-6)

upDate Ansprache, Januar 2008

Die Online-Kommunikation hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Instrumente der Unternehmenskommunikation entwickelt. Dennoch sind viele Corporate Websites veraltet. Wir haben unsere eigene Website komplett erneuert und darin die technischen Möglichkeiten genutzt, die eine solche Homepage für den Nutzer wertvoll machen (siehe Rückseite). Unser Online-Team, das kürzlich in New York mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde, hat unseren Neuauftritt in nur acht Wochen realisiert.

Der IPO-Jahrgang 2007 ist mit einem der erfolgreichsten Börsengänge der letzten Jahre zu Ende gegangen, und wir sind stolz, dass wir zu diesem Erfolg unseren Beitrag leisten durften. Die HHLA hat die verschiedenen Instrumente der IPO-Kommunikation genutzt: das Internet, eine Werbekampagne in den wichtigsten Zeitungen und Magazinen, überzeugende Präsentationen vor Journalisten und Investoren sowie aussagekräftige Publikationen. Mit der HHLA und der Wacker Construction Equipment AG haben wir im vergangenen Jahr zwei bedeutende Unternehmen an die Börse begleitet und unsere führende Stellung als IPO-Berater behauptet. Als „Agency of the Year“ für Geschäftsberichte sind wir sogar international an die Spitze des Wettbewerbs gelangt.

Einen neuen Wettbewerb für Unternehmenskommunikation in Deutschland haben wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Econ Verlag und dem Handelsblatt ins Leben gerufen. Die Resonanz war vom Start weg ein großer Erfolg.

Mit unseren an allen Standorten verstärkten Teams werden wir unsere Kunden auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützen, ihre Unternehmenskommunikation zu verbessern.

Ihr Klaus Rainer Kirchhoff